Umgebungslicht legt das Fundament: gleichmäßig, blendfrei, ohne harte Kanten. Tagsüber darf es zurückhaltend sein, um das natürliche Licht wirken zu lassen; abends übernimmt es sanft, reduziert Kontraste und schafft Geborgenheit. Wählen Sie indirekte Anteile, reflektierende Flächen und dimmbare Quellen, damit die Grundhelligkeit nie flach wirkt. Beobachten Sie, wie Schattenzonen Tiefe stiften, statt Unsicherheit zu erzeugen.
Aufgabenlicht konzentriert sich auf konkrete Aktivitäten: Schneiden, Lesen, Arbeiten, Spielen. Tagsüber ergänzt es das Fensterlicht, abends verhindert es ermüdendes Blinzeln. Entscheidend sind gerichtete Strahlungswinkel, ausreichend Beleuchtungsstärke und reduzierte Blendung. Positionieren Sie Leuchten nahe an der Tätigkeit, aber außerhalb direkter Blickachsen. Mit individueller Dimmbarkeit je Zone bleibt der restliche Raum ruhig, während die Funktion überzeugt.
Akzentlicht erzählt Geschichten: ein Bild, eine Pflanze, eine strukturierte Wand erhalten Tiefe durch Licht-Schatten-Kontraste. Abends genügen kleine Highlights, um Räume lebendig zu halten, ohne Unruhe zu erzeugen. Probieren Sie schmale Abstrahlwinkel, warmes Spektrum und unterschiedliche Höhen. Achten Sie auf Glanzpunkte auf Metall oder Glas, doch vermeiden Sie Spiegelungen in Blickrichtung. Wenige, bewusst gesetzte Akzente wirken nachhaltiger als viele.






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